Karel Svoboda

* 19.12.1938 in Prag
† 28.01.2007 bei Prag

 

Beginnt eine zahnmedizinisches Ausbildung
1960er Abbruch des Studiums zugunsten der Band Mefisto, Auftritte in Prager Kneipen, später im Theater Rokoko
Beginnt für die Sänger, die er kennenlernt zu komponieren (u.a. für Karel Gott und Helena Vondráčková)
1969 erste Heirat mit dem Model Hana Bohatová, zwei Kinder, Hana stirbt 1992
1973 Start der Karriere in Westdeutschland
1990er Komposition von Musicals (Dracula, Monte Christo)
1995 zweite Heirat mit Vendula Horová, eine Tochter (Klára), die 2000 an Leukämie stirbt, 2005 Geburt des Sohnes Jakub


Komponist und Produzent

Karel Svoboda hat eine eigene Webseite, von der Teile des folgenden Texts stammen (übersetzt von mir und einem dicken deutsch-tschechischen Wörterbuch). Dort kann man auch einige Fotos aus seiner Vergangenheit bewundern - es lohnt sich!

Zehn Jahre nach der Geburt von Karel Svoboda in Prag verliert sein Vater, ein Schneider, seinen gesamten Besitz duch die kommunistische "Nationalisierung" des Privateigentums vieler Bürger. Als Svoboda 14 ist, sammelt seine Mutter alles Geld zusammen, das der Familie geblieben ist und kauft davon ein Klavier um ihm und seinem Bruder Jiří etwas musikalische Bildung mitzugeben.

 

Karel Svoboda beginnt zunächst ein Studium der Zahnmedizin an der Karlsuniversität zu Prag. Seine musikalische Begabung und erster künsterlischer Erfolg bewegen ihn jedoch schließlich dazu, das Studium aufzugeben, und sich ganz der Musik zu widmen. Svoboda sagt später selbst von sich, dass er ein Selfmademan ist.

 

In den fünfziger und sechziger Jahren gehört er der populären tschechischen Rockgruppe Mefisto an. Dort spielt er nicht nur Klavier sondern vollendet auch seine erste Oper. Karel Svoboda gehört auch zum Ensemble des experimentellen Kinos Laterna Magika und des Theaters Rokoko. Dort wird erstmals seine szenische Musik aufgeführt.

 

1966 komponiert er ein später legendäres Stück: Stín katedrál (Der Schatten der Kathedrale) für Václav Neckář and Helena Vondráčková. 1968 schreibt er Vzdálený hlas mit dem Helena Vondráčková ein Musikfestival in Rio de Janeiro gewinnt. Ein Jahr später gewinnt Karel Gott auf demselben Festival ebenfalls mit einem Song von Svoboda. Karel Gott wird Svobodas Lieblingsinterpret, er schreibt nach und nach 80 Stücke für den Sänger.

Der Name Karel Svoboda ist nicht nur verbunden mit der Komposition von Liedern, sondern auch mit vielen TV-Produktionen und Filmmusik. Der eigentümliche Wohlklang von Svobodas Musik verstärkt die Wirkung der romantischen tschechischen Filmmärchen – Der Salzprinz, Wie man Dornröschen wachküsst (ebenfalls gesungen von Helena Vondráčková), Teuflisches Glück und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Das Titellied des letztgenannten Films - Kdepak, ty ptáčku, hnízdo máš? – dargeboten von Karel Gott wird aus Anlass des 100. Geburtstages des tschechischen Kinos zur zweit-erfolgreichsten Filmmelodie in der Geschichte des Tschechischen Films erklärt.

 

Fernsehserien mit der Musik von Karel Svoboda sind auch in den europäischen Staaten beliebt – dazu gehören z.B. Biene Maja, Zirkus Humberto, Der fliegende Ferdinand, Pinoccio, Tao Tao, Die Besucher und Katja und die Gespenster. Vor allem die Kinder-Zeichentrickserie Biene Maja nach dem Roman von Waldemar Bonsels erzielt einen ernormen Erfolg auf der ganzen Welt. Die Serienmusik wird weltweit veröffentlicht, auch z.B. in Japan, Südamerika und Australien. In Frankreich wurden 2004 150.000 Single-CDs mit der französischen Version von "Biene Maja" verkauft und der Titel gehörte einige Monate zu den meistverkauften CDs des Landes. Karel Svoboda erhält durch "Biene Maja" eine ganze Menge Auszeichnungen.

 

Der Erfolg von Svobodas Musik die er für Kinder schreibt, bringt ihm eine ganze Reihe Angebote einheimischer und ausländischer Produzenten ein, Filmmusik für Filme und Serien auch für Erwachsene zu komponieren. Zu den wichtigsten gehört die Serie Big Man eine Produktion der Taurus Films mit Bud Spencer und Ursula Andress in den Hauptrollen, Flash (mit Claudia Cardinale und Fabio Testo, die erfolgreiche Melodie wurde auf Platte unter dem Namen Two Hearts von Suzi Quatro herausgegeben), Täter unbekannt, Wie wär's mit Spinat und andere. Karel Svoboda ist der Autor von Filmmusiken der erfolgreichen Projekte des deutschen Regisseurs Joseph Vilsmaier.

 

Der urherberrechtliche Erfolg Karel Svobodas auf dem Gebiet der Lieder und Filmmusiken inspiriert ihn zum Beginn der siebziger Jahre zu dem großen musikalischen Projekt "Nacht auf Karlstein", dessen filmische und theatrische Umsetzung bis heute erfolgreich ist.

 

Im Laufe seines musikalischen Schaffens erhält Karel Svoboda zu Hause und im Ausland eine Reihe von goldenen und platinenen Platten aber auch eine andere Einschätzung. 5 goldene Schallplatten bekommt er duch Veröffentlichungen bei der deutschen Firma Polydor, von der tschechischen Firma Supraphon danach die diamantene Schallplatte für über 10 Millionen verkaufte Tonträger mit seiner Musik. Von der Tschechischen Akademie Populärer Musik erhält er insgesamt drei Musikpreise [auch bekannt als "tschechischer Grammy"].

Nach der Fertigstellung der Musik für die TV-Serie Dobrodružství kriminalistiky (Täter unbekannt) unterbricht Karel Svoboda sein künstlerisches Schaffen für sieben lange Jahre. Als Erklärung dafür gibt es nur Gerüchte, so soll er als Kandidat für das Parlament in Frage gekommen sein - sieben Jahre lang?

 

Jedenfalls kehrt er in den 1990ern zur Musik zurück und beginnt, Musicals zu schreiben. Eine Arbeit, die, wie Svoboda selbst nicht verhehlt, einträglicher ist, als die Komposition einzelner Lieder. Trotzdem produziert er auch weiterhin einige große Hits für tschechische Sänger, z.B. Lucie Bílá und - immer noch - Karel Gott und verhilft einigen jüngeren, wie Daniel Hůlka, zu einer Karriere.

 

Ein sehr erfolgreiches Musikwerk Karel Svobodas ist das ursprünglich tschechische Musical Dracula (Text Zdeněk Borovec, Motiv Richard Hes), das am 13. Oktober 1995 in Prag Premiere hat. Das bis dahin teuerste Musical Tschechiens soll ursprünglich nur 5 Monate gespielt werden, aber das Publikum entscheidet anders. Im ersten Jahr werden eine halbe Million Tickets zwischen 65 und 450 tschechischen Kronen für die zweistündige Vorstellung im Prager Kulturpalast verkauft. Dracula gewinnt zwei Platin- und eine Goldene Schallplatte für über 50.000 verkaufte Tonträger. Im Sommer wird das Musical samstags in Englisch aufgeführt. Die folgenden Vorstellungen in Prag, Bratislava, Presov, Seoul und Moskau sind der beste Beweis für den Erfolg von "Dracula". Interesse an der laufenden Darbietung des Musikals zeigten Partner in Belgien, Frankreich, Deutschland und Polen.

 

Danach widmet sich Karel Svobodas dem im Original tschechischen Musical Monte Christo. Zur Vorbereitung schließt sich wieder das bewährte Autorenteam zusammen: neben Karel Svoboda Texterin Zdeňka Borovce, Choreograf Richard Hes, Szenenbildnerin Daniela Dvořák, Regisseur Jozef Bednárik und Kostümbildner Theodor Pištěk, der mit seinem Sohn Jan zusammenarbeitet. Die Weltpremiere findet im Kongresszentrum Prag am 13. Dezember 2000. Karel Svoboda arbeitet mit dem weltberühmten Texter und Librettisten Dr. Michael Kunz an einem neuen Musicalprojekt für die Wiener Musikszene.

Aus der Feder Karel Sovbodas stammen die größten Hits von Karel Gott und seine Opern werden von den berühmtestem tschechischen Sängern gesungen. Die Lieder Lady Carneval, Kdepak ty ptáčku, hnízdo máš?, Schatten der Kathedrale, Hey, hey, Baby, Yveta, ťau lásko, Jsi můj pán und andere gefeierte Hits werden bis heute in ganz Europa gespielt. Seine Opern bekommen Preise auf den größten Musikfestivals – in Tokio, Rio de Janeiro und Cannes.

 

Sein Privatleben ist nicht immer so glücklich. 1969 heiratet er zum ersten mal - das Model Hana Bohatová. Sie stirbt 1992. Drei Jahre nach ihrem Tod heiratet er erneut: Vendula Horová ist 33 Jahre jünger, als der Musikstar. Sie haben eine Tochter, die im Jahr 2000 an Leukämie stirbt. Angesichts des schweren Verlustes sagt Svoboda "Weiter machen zu können ist eine Fähigkeit, mit der man nicht geboren wird, Das Schicksal kann einen dazu zwingen." Svoboda selbst überlebt 2002 nur knapp einen Verkehrsunfall und bricht im November 2003 während einer Geburtstagsfeier wegen Überanstrengung zusammen.

 

Verschieden Quellen bestätigen, dass Karel Svoboda zuviel arbeitet. Er plant weitere Musicals: Noc na Karlštejně, Rasputin, Naschmarkt und eine Oper für Eva Urbanová. 2005 stellt sich wieder familiäres Glück ein. Im Sommer kommt sein viertes Kind - ein Sohn - zur Welt! Da ist Svoboda 67. Der überglückliche Vater fühlt sich "um 20 Jahre verjüngt".

 

Nach starken Leibschmerzen gefolgt von einem Zusammenbruch im Jahr 2003 war Karel Svoboda allerdings ein bösartiges Geschwür entfernt worden. Damals hatte er selbst die starke Arbeitsbelastung verantwortlich gemacht. "Der Mensch darf seine Arbeit nicht mit der Gesundheit bezahlen. Er zahlt mit Zeit, das ist der Preis, weil die Zeit nicht umkehrbar ist. Aber verlieren Sie schließlich Ihre Gesundheit,. können Sie gar nicht mehr arbeiten. Und das wäre in meinem Fall furchtbar. Ist doch die Arbeit mein größtes Vergnügen." sagte Svoboda damals kurz nach seinem Zusammenbruch. Sein Gesundheitszustand ließ jedoch weiterhin zu wünschen übrig. Schließlich nahm er stark ab und war ständig müde.

Ende Januar 2007 fand ihn seine Frau tot im Garten. Als Grund für den Selbstmord mit einer legal in seinem Besitz befindlichen Waffe, wird sein schlechter Gesundheitszustand vermutet. Aber auch andere Theorien gibt es, so soll er mal finanzielle, mal familiäre Probleme gehabt haben. Einige meine sogar, er habe den Suizid geplant, weil er im Januar und Februar 2007 keine Termine habe machen wollen. Man wird es wohl nie erfahren, da Svoboda keinen Abschiedsbrief geschrieben hat.

 

Er hinterlässt eine Frau und einen 2-jährigen Sohn, sowie einen Sohn aus erster Ehe.

Karel Svoboda tot

Seine Frau Vendula hatte den leblosen Körper am Sonntagabend im Garten seines Hauses in Jevany bei Prag gefunden. Alle Ermittlungen und Umstände zeigen eindeutig, dass Svoboda Selbstmord mit einer Waffe begangen hat, die sich legal in seinem Besitz befand. Am Ort der Tragödie wurden kriminaltechnische Untersuchungen durchgeführt, die Leiche gerichtsmedizinisch untersucht.

 

Am Montag darauf bestätigte die Sprecherin des Polizei Mittelböhmens, Soňa Budská, der Presse gegenüber die Selbstmordthese. Die Polizei hat den Fall zügig abgeschlossen und gab auf Wunsch der Familie keine weiteren Details bekannt.

Erste Spekulationen

Es gibt eine Menge Spekulationen über mögliche Gründe. Die etwas gemäßigtere deutsche Presse hat die These vom schwachen Gesundheitszustand bzw. der Angst vor einer unheilbaren Krankheit übernommen, den tschechischen Medien fällt da noch mehr ein: Burn-out Syndrom, Angst vor dem Alter, Ehekrise, usw.

 

Novinky.cz schreibt einen Tag nach dem Freitod des Komponisten dies: "Es wird spekuliert, dass der Grund für den Selbstmord die nachlassende Gesundheit des Komponisten gewesen sein könnte. Aufgrund seines Umfeldes war in der jüngsten Zeit sehr müde, verlor viel Gewicht und ging oft zum Arzt." Einen Tag später waren es dann finanzielle Probleme.

Wie immer bei so berühmten und beliebten Menschen versuchen andere, Kapital aus dem schrecklichen Geschehen zu schlagen. Ein Unbekannter hat dem Magazin "Blesk" (vergleichbar etwa mit unserer "Bild") Fotos von dem Toten angeboten. Blesk hat diese schließlich auch gekauft - angeblich, um eine Veröffentlichung zu verhindern, dann aber die Hand mit der Waffe auf der Titelseite angebildet. Die Polizei ermittelte daraufhin, wer der Urheber der Fotos sein könnte.

 

Noch Tage später rätselten selbst engste Mitarbeiter, was Svoboda in den Freitod getrieben haben könnte. Der Dramaturg des Musicals "Golem", Zdeněk Zelenka, meinte, dass Svoboda schon länger Selbstmordgedanken hegte. Er habe stark abgenomme und mehrfach durchblicken lassen, dass er familiäre Probleme habe. Auch habe er weder im Januar noch im Februar arbeiten wollen - er sei wohl schon länger zu der schrecklichen Tat entschlossen gewesen.

 

Widerstreitende Theorien enger Mitarbeiter

Das bezweifelt Svobodas Mitarbeiter und Partner mehrer Firmen, Jiří Paulů. Er habe mit Sovoboda noch am Freitag vor der Tat gesprochen, beide verabredeten ein Treffen für Montag. Paulů bestritt auch, dass Svoboda gesundheitliche Probleme gehabt habe. Ihm zufolge fühlt sich jeder Mensch bisweilen abgespannt. "Auch Svoboda fühlte sich erschöpft, und weil er in der Vergangenheit gesundheitliche Schwierigkeiten gehabt hatte, hat er zur Sicherheit, um anderem vorzubeugen, einen Arzt aufgesucht und zahlreiche Untersuchungen machen lassen. Mit Freude hat er mir bekannt gegeben, dass er gesund ist. Ich weiß nichts darüber, dass er wegen Depressionen behandelt wurde", so Zelenka. Seine Worte bestätigt der Eigentümer des voriges Jahr eröffneten Karel Gott-Museums in Jevany, Jan Moťovský. "Bisweilen hatte er kleinere gesundheitliche Probleme. Aber sie waren meiner Meinung nach nicht so ernsthaft, um sich deswegen zu dem zu entschließen, was passiert ist."

 

Paulů dementierte Svobodas mögliche finanzielle Probleme. "Es kam ein Angebot, Mitglied eines großen internationalen Teams zu werden, welches an Dostojewskis Roman "Schuld und Sühne" arbeitete, ich darf den Namen Roman Polanski nennen, und daher schließe ich die gegenwärtigen Spekulationen der Medien aus, das Interesse an seiner Arbeit würde sinken", konstatiert er. Er räumte aber ein, dass der Konkurs der Firma Monte Musical, der im Mai 2006 von der Polizei untersucht wurde, den Komponisten sehr gezeichnet habe. Dass dies Svoboda zu seiner selbstmörderischen Tat trieb, bestreitet wiederum Zelenka: "Karel Svoboda war ein Mensch, den finanzielle Probleme nicht niederstreckten."

(Quelle: Novinky.cz - Übersetzung von mir)

 

Vendula gibt ein Interview

Fünf Tage nach dem tragischen Selbstmord ihres Mannes gab Vendula Svobodvá der Tageszeitung Dnes ("Heute") ein Interview. Freundlicherweise hat Ramona trotz ihres vollen Terminkalenders es für uns deutsche Fans übersetzt. Da es sehr lang ist, lest hier weiter.

Trauerfeier im Krematorium

Ramona konnte noch diese Informationen zu den tragischen Geschehnissen beitragen (Danke!):

 

Am 6.Februar 2007 fand die Trauerfeier für Karel Svoboda im Krematorium der Stadt Prag statt. Die Polizei stattete dazu Vendula Svoboda mit einer schusssicheren Weste aus. Die Familie hatte Angst gehabt, dass bei der Beerdigung irgendjemand ausrasten und einen Skandal verursachen könnte, aber zum Glück lief alles friedlich ab. Svobodas Kinder hatten den Regisseur Filip Renc mit seiner Frau gebten, sich zu ihnen in die erste Reihe zu setzen.

 

In Tschechien ist es üblich, dass während einer Beerdigung Lieder gespielt werden die der Tote z.B. mochte. Im Fall von Karel Svoboda wurden Lieder gespielt die er komponiert hat, so "Stin Katedral" (Schatten der Kathedrale) von Petr Muk gesungen, "Lasko ma ja stunu" (Liebling ich bin erkrankt) von Helena Vondrackova gesungen, "Zit" (Leben) und das Lied "Ze te lasko jeste mam" (Wie gut das ich dich mein Liebling noch habe) gewidmet seiner Frau Vendula. Bei diesem Stück blieben Karel Svobodas Frau und Kinder sowie Filip Renc und seine Frau sitzen, während die Trauergemeinde im Stehen zuhörte.

 

Die Urne wurde erst später beigesetzt.

 

Karel Svoboda hinterlässt seine Frau und seinen anderthalbjährigen Sohn, sowie zwei Kinder aus erster Ehe. Unser Beileid gilt der Familie.

 

Nachruf aus Tschechien auf Deutsch (Radio.cz)

Artikel aus Tschechien zum Geschehen auf Deutsch (Tschechien-online)

Kondolenzbuch eines deutschen Fans

weitere links nach Tschechien mit Berichten und Fotos

 

 

 

Werk

Jahr Titel deutscher Titel
1968 Svět je báječné místo k narození TV .... spolupráce  
1972 Smrt si vybírá Der Tod ist wählerisch
1972 My, ztracený holky Frühes Versprechen
1973 Noc na Karlštejně Nacht auf Karlstein
1973 Tři oříšky pro Popelku Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
1973 Jezdec formule risk Rennfahrer der Kategorie Risiko
1974 Hodíme se k sobě, miláčku? Passen wir zusammen, Liebling?
1974 Na startu je delfín Am Start ist der Delphin
1974 Deň slnovratu Tag der Sonnenwende
1974 Chîsana baikingu Uiki Wickie und die starken Männer
1975 Profesoři za školou.... 1. Jak se plaší Smrtihlav  
1975 Romance za korunu Romanze für eine Krone
1975 Dva muži hlásí příchod  
1975 Mitsubachi Maya no boken Die Biene Maja
1976 Noc klavíristy  
1976 Koncert pre pozostalých  
1976 Do posledného dychu Bis zum letzten Atemzug
1976 Bouřlivé víno  
1976 Pikorîo no bôken Pinocchio
1977 Jak se budí princezny Wie man Prinzessinnen weckt/ Wie man Dornröschen wachküsst
1977 Tichý Američan v Praze Ein stiller Amerikaner in Prag
1977 Což takhle dát si špenát Wie wär's mit Spinat?
1977 Zítra vstanu a opařím se čajem  
1978 Čistá řeka  
1979 Odveta
1979 Prerušená hra  
1979 Choď a nelúč sa  
1979 Smrt stopařek Per Anhalter in den Tod
auch: Vergewaltigt
1980 Pohádka o Honzíkovi a Mařence Das Märchen von Hans und Marie
1980 Nils no fushigi na tabi Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen
1981 Dobrodružství Robinsona Crusoe, námořníka z Yorku  
1981 Kopretiny pro zámeckou paní Margeriten für die Schloßherrin
1981 Zralé víno
1982 Sůl nad zlato Der Salzprinz
1982 Zelená vlna  
1983 Návštěvníci (TV-Serie) Die Besucher
auch: Expedition Adam
1983 Taotao ehonkan sekai doubutsu-banashi Tao Tao
1984 Létající Cestmír Der Fliegende Ferdinand
1985 Já nejsem já Bin ich etwa Oskar?
1986 Mladé víno  
1988 Druhý dech (TV-Serie)  
1988 Cirkus Humberto (TV-Serie) Zirkus Humberto
1988 Druhý dech (TV-Serie)  
1989 Muka obraznosti  
1992 Kačenka a strašidla  
1992 Kačenka a zase ta strašidla  
1992 Dobrodružství kriminalistiky IV. (TV-Serie) Täter unbekannt
1995 Dracula (Musical)  
1999 Z pekla štěstí Teuflisches Glück
2000 Monte Christo (Musical  
2001 Rebelové (mit Stín katedrál)  
2004 Milenci a vrazi  
2004 Rodinná pouta (TV-Serie)  

 

 

Quellen:

  • www.karel-svoboda.cz
  • THE OFFICIAL SCIENTIFIC PAGE (Hg.): Karel Svoboda in : Czech Filmworkers http://www2.webpark.cz/booboo/ACTORSFILMWORKERS.htm
  • Jana Wiesnerova/Zuzana Kawaciukova: Czech Musical Dracula Celebrates First Birthday in: C A R O L I N A No 219, Friday, October 18, 1996.online unter http://www.cuni.cz/carolina/archive-en/Carolina-E-No-219.txt
  • Bilder mit freundlicher Genehmigung von Marcel Wisler (Danke!!)
  • Novinky.cz (Hg.): Skladatel Karel Svoboda se podle policie zastřelil sám, online am 29.01.2007 unter http://www.novinky.cz/krimi/skladatel-karel-svoboda-se-podle-policie-zastrelil-sam_107897_76je3.html
  • Tschechien online (Hg.): Tschechien trauert um Karel Svoboda, online am 30.01.2007 unter http://www.tschechien-online.org/news/6926-tschechien-trauert-karel-svoboda/
  • Novinky.cz (Hg.): PRÁVO: Svoboda si vzal život zřejmě kvůli dluhům, online am 01.02.2007 unter http://www.novinky.cz/domaci/pravo--svoboda-si-vzal-zivot-zrejme-kvuli-dluhum_107976_jbb1c.html