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Am
28. Dezember, einem Donnerstag fand die Aschenbrödel-Party
2000 in Engelskirchen-Ründeroth (an der A4 zwischen Köln
und Olpe) statt und zwar im Schießstand des örtlichen
Schützenvereins. Der war noch nicht ganz fertig renoviert und
weil die Nacht ziemlich kalt wurde, und an
einigen Stellen die Isolierung noch nicht fertig war, haben wir
doch ziemlich geforen. Die 21 Leute, die sogar teilweise verkleidet
gekommen waren, scheinen sich trotzdem amüsiert zu haben. Für
den Unkostenbeitrag von 10 DM gab es einen 3hfa-Anstecker, die Kölner
würden vermutlich "Orden" dazu sagen. Dann konnte man sich
zunächst mal den Bauch mit Erbsensuppe
vollschlagen. Ansonsten war das Buffet eher frugal, aber in dem
kühlen Raum kam heisses Fladenbrot mit Kräuterbutter auch
gut an. Das Bier floss langsam, besser gesagt es schäumte mehr,
dafür fand Anjas Glühwein reissenden Absatz. Irgendwann
gegen 21 Uhr wurde auf einem normalen Fernseher der Film gezeigt,
der selbst die männlichen Besucher in seinen Bann zog (ich
hab's genau gesehen!). Danach gab es ein Quiz, das natürlich
schwieriger war, als das letztes Jahr. Three Nuts non the Richter
trugen mit Blockflöten (:-)), Gitarre und Schlagzeug die beliebten
Filmmelodien vor und grölten
hinterher noch das Räuberlied aus dem Film Ronja Räubertochter.
Zur Kostümprämierung konnten wir ein besonderes Bonbon
anbieten: Jemand, von dem ich noch nie gehört hatte, hatte
mir eine CD per Express-Brief in den Schießstand geschickt,
darauf die Filmmelodie, ziemlich gut mit diversen Instrumenten (oder
Sequenzer) nachgespielt und produziert: Thomas aus München.
Das relativierte natürlich die vorangegangenen Darbietungen
von Three Nuts... ein bißchen. Weil der kommende Tag ein Freitag
war, mussten viele dann schon gegen Mitternacht die Party verlassen,
draußen war es bitterkalt, alle Autos mit Eis verkrustet und
der auf der Treppe verlorene Schuh hatte Rauhreif angesetzt. Trotzdem
sind wohl alle gut nach
Hause gekommen, bis auf die beiden Gelsenkirchener, die in einem
Hotel am Ort übernachtet haben und erst am nächsten Tag
zurückgefahren sind. Die verbleibende Gruppe scharte sich um
die Heizung und spielte noch bis drei Uhr das allseits beliebte
"Papp Dir ein Schild auf die Stirn, und rate, wer Du bist". Ich
freue mich schon auf die 3hfa-Party 2001... |
Etwas
romantisches am Rande:
Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die wohnten
in einer großen, großen Stadt. Der Mann und die Frau
hatten einander sehr lieb, und damit das auch so blieb und ihnen
in der großen großen Stadt nicht zu langweilig wurde,
sagte der Mann manchmal zu der Frau. "Geliebte, möchtest Du
nicht deinen Mantel anziehen und Deinen Hut aufsetzen?" "Warum,
Geliebter?" fragte dann die Frau. "Weil wir eine Kutschfahrt unternehmen
werden, und dabei muss man Mantel und Hut tragen", antwortete ihr
der Mann. "Gut, aber wohin werden wir fahren, Geliebter?" fragte
die Frau weiter, aber da sagte der Mann nur "Überraschung!"
und so musste es die Frau zufrieden sein. Aber das war sie wohl
auch, denn immer, wenn der Mann zu ihr sagte: "Überraschung!"
dann machten sie zusammen einen schönen Ausflug irgendwohin,
wo es beiden gefiel oder wo man etwas zusammen machen oder erleben
konnte, wie an dem Abend im Dezember, als die beiden aus der großen
Stadt in das kleine Dorf kamen, um die 3hfa-Party zu besuchen. Gut,
dass man Hut und Mantel angezogen hatte, aber das Fest hat dem Paar
gut gefallen. Und vielleicht kann man sie im nächsten Jahr
wiedersehen, auch wenn es dann keine Überraschung mehr ist...
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