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Jaroslav Drobhlav
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Jaroslav Drbohlav träumte immer von einer Karriere als Star. Und es schien sich auch gut anzulassen, der talentierte und charmante Junge trat schon als Kind in Film und Fernsehen auf und man sagte ihm eine große Zukunft voraus. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm. Eine schwere Zuckerkrankheit sollte alle seine Hoffnungen und Träume zunichte machen.
Als er mit zehn Jahren in dem Film "Jurášek" den Mirek spielte, deutete nichts darauf hin, dass ihm nur noch wenig Zeit blieb. Mit fünfzehn überzeugte er in "Hühnchen auf Reisen" (Kuřata na cestách) alle mit seinem Talent und mit fünfundzwanzig bezauberte er als Vašek in "Frühes Versprechen" (My, ztracený holky) das Publikum.
In seinem kurzen Leben spielte Jaroslav Drbohlav in fast dreißig Filmen. Aber sein größter, die Grenzen seines Heimatlandes überschreitender Erfolg war der Vítek in 3hfa. "Jarda war ein sehr guter Freund voller Schabernack. Die Filmaufnahmen haben mir ziemlich viel Spaß gemacht", erinnert sich sein Kollege und Studienfreund von der DAMU Vítězslav Jandák. Drobhlav war verheiratet und sein größtes Glück war die Geburt seiner Tochter Eva. Bis in die 1980er Jahre spielte er nicht nur große Filmrollen und TV-Serien (darunter auch "Die Märchenbraut" - Arabela), sondern auch Theater, so trat er 1966 und 1974 in kleineren Rollen am Nationaltheater und im Činoherni klub auf. Doch seine Krankheit schritt weiter fort und trotz aller ärztlichen Bemühungen verlor Jaroslav Drbohlav nach und nach das Augenlicht. Die immer mehr nachlassende Sehkraft zwang den Schaupieler dazu, ab 1983 auf die Bühne zu verzichten. "Er spielte seine letzte Aufführung, ahnungslos applaudierten die Zuschauer und wir drückten uns mit Tränen in den Augen durch den Vorhang. Er war doch noch so jung", erinnert sich einer von Drbohlavs Kollegen an den traurigen Augenblick. Schwerkrank erschien Drbohlav wenigstens noch in mehreren kleinen Filmrollen, doch auch ihm leuchtete ein, dass es schlimm stand. Seine Erkrankung machte die erträumte Zukunft unmöglich. Kummer und Verzweiflung nahmen ihm den Lebenswillen. Er starb mit nur 38 Jahren an Leberversagen.
Filmogafie
Quellen:
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