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Durch diese Nacht sehe ich keinen
einzigen Stern "Corinna Harfouch spielt in diesem Film der deutschen Regiesseurin Dagmar Knöpfel die Rolle der Bozena Nemcova. Knöpfel ließ sich zu ihrem Drama über die letzten Tage der tschechischen Schriftstellerin von deren Briefen inspirieren- die im Übrigen auch Kafka zum Schreiben motivierten. "Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern" ist ein düsteres, vollkommen unkonventionelles filmisches Experiment, in dem vor allem die Hauptdarstellerin glänzt. (Blickpunkt Film)" Der Film startete am 17.11. - hier gehts zu den ausführlichen Infos. Bo¾ena Nìmcová, geborene Panklowa, wurde um 1820 in Wien als uneheliches Kind einer Wäscherin und eines Kutschers der Herzogin von Raciborz, Katerina Zahanska geboren und verlebte ihre Kindheit in Ratiborice. Ihren Eltern soll sie so wenig ähnlich gewesen sein, dass bis heute vermutet wird, dies seien nur ihre Stiefeltern gewesen und sie sei in Wirklichkeit ein Produkt eines adligen Fehltritts. Wer aber ihre wahren Eltern gewesen sein können, darüber lässt sich streiten. Da sie der Herzogin in gewissen Punkten ähnlich gesehen und einen netteren Charakter gehabt haben soll, als ihre Mutter, wird als sicher angenommen, dass sie nicht das Kind der Wäscherin und des Kutschers gewesen ist, die erst nach ihrer Geburt heirateten. Gegenüber ihren Geschwistern erhielt die kleine Bo¾ena auch außergewöhnlich viel Zuwendung von der Herzogin, so durfte sie sich z.B. Bücher von ihr ausleihen und die Besuche eines Hauslehrer genießen, noch bevor sie zur Schule ging.
Ihr Mann nahm 1848 an der Revolution teil und wurde deswegen entlassen, was die wirtschaftliche Not der Familie vergrößerte. Schließlich, kaum sechs Monate vor ihrem Tod, verließ sie ihre Familie und zog von Prag nach Litomysl, wo eine Verlagsgesellschaft ihr versprochen hatte, ihre Werke zu drucken und sie selbst in einem Gasthaus wohnen zu lassen. Sie arbeitete damals an ihrem Hauptwerk "Babièka" (Großmutter), in dem sie auch Kindeheitserlebmisse verarbeitete. Nach anderthalb Monaten jedoch schrieb ihr der Verlag, dass man nicht mehr länger auf ihren Roman warten oder weiter für ihren Aufenthalt bezahlen würde. Im November 1861 fand ihr Ehemann sie, bezahlte ihre Rechnungen und
nahm sie mit zurück nach Prag. Bo¾ena Nìmcová litt zu diesem Zeitpunkt
unter Krebs und Blutstürzen. Am 20 Januar des folgenden Jahres erhielt
sie die Autorenkopie der ersten Ausgabe von "Babèka" und weinte, weil
sie voller Fehler und auf dem billigsten Papier gedruckt war. Danach
schlief sie ein. Ihr Mann liess einen Priester kommen, der ihr die letzte
Ölung gab, aber sie erwachte nicht mehr, sondern starb in den Morgenstunden
des 21.01.1862.
Theodor Pi¹tìk,
der auch die Kostüme für "Die Märchenbraut"
schuf, wurde für seine Arbeit in "Amadeus" (1984, Regie:
Milos Forman) mit einem "Oscar" ausgezeichnet. Nominiert war
Pi¹tìk außerdem für Theodor Pi¹tìk - von seinen Freunden "Dodo" genannt - stammt
aus einer Künstlerfamilie, sein Vater war ein bekannter Schauspieler,
sein
Quellen: Nìmcová Pistek |