3hfa-Dauerausstellung auf Schloss Moritzburg

Die SZ meldet am 18. August 2010 "Aschenbrödel wird bald zum Dauergast bei August dem Starken in Moritzburg, sein Jagdschloss sich künftig jeden Winter in ein Märchenschloss verwandeln."
(Danke an Jörg aus Berlin und Axel aus Dresden für den Tipp!)

Ab kommender Saison wird auf Schloss Moritzburg eine Aschenbrödel-Dauerausstellung beheimatet sein. Schon während des großen Erfolgs der Sonderausstellung "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (s.u.) mit über 158.000 Besuchern in fünf Monaten wurde dem Team um Kuratorin Margitta Hensel klar, dass die mit viel Liebe und finanziellem Aufwand beschafften und extra für die Ausstellung angefertigten Exponate mehr verdient hätten, als eine einmalige Ausstellung. Man fasste den Plan eine Dauerausstellung zu gründen.

Die unglaublichen Besucherzahlen und nicht zuletzt die damit verbundenen Einnahmen überzeugten auch die staatliche Schlösserverwaltung. Ein weiterer Raum im Schloss muss ausgebaut werden, aber dann kann man - hoffentlich ab Oktober/November 2010 - jeden Winter im "Schloss des Prinzen" seinem Filmtraum nachhängen.

Während der Sonderausstellung im Winter 2009/2010 waren viele Ideen von den Besuchern an das Ausstellungsteam herangetragen worden und einige davon konnten für die Dauerausstellung umgesetzt werden.

Welche Highlights genau die Dauerausstellung zu bieten haben wird, weiß ich noch nicht, das wird sich aber in den kommenden Wochen klären. Und obwohl es eine Dauerausstellung ist, kann sich auch dabei immer mal wieder was ändern. So kann man z.B. für einen Winter mal wieder die Original-Kostüme aus Babelsberg leihen und Frau Hensel will trotz der schlechten Erfahrungen aus 2009 einen neuen Versuch im Prager Fundus starten. Auch ist im Gespräch, weitere Dokumentationen mit deutschen ehemaligen Filmbeteiligten zu drehen um sie in der Dauerausstellung zu zeigen.

Ihr seht, im Schloss nimmt man sich des Themas nicht nur an, weil es Geld bringt, sondern man ist mit dem Herzen dabei. Dafür mal ein dickes Lob von hier aus!!

 

"Wie sich Märchen kleiden"


Die Ausstellung wird auf keinen Fall verlängert!!

Sie hat schon weitere Termine in Tschechien nach dem 28. Februar.

Ort: Kesselhaus/Maschinenhaus in der Kulturbauerei, Knaackstr. 97, 10 435 Berlin
Eintritt: normal 6,90 Euro
Kinder, Studenten, Rentner: 3,90 Euro
Familien (2 Erwachsene und 2-3 Kinder bis zu 18 Jahren) 17,90 Euro
Gruppen (Schulen, Kindergärten) ab 15 Kindern 2,90 Euro pro Kind, Begleitung frei
Kinder bis zu 3 Jahren, Schwerbehinderte frei
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet von 10 - 20 Uhr  
Organisation: Monika Dragounová, T (CZ): +420 721 246 648,
info@aschenbroedel.eu, Jana Sommerová,
T: (CZ) +420 724 028 247, jana.sommerova@expojs.cz
 

Pressetext: "Ein Gesicht mit Asche bedeckt, aber ein Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hut mit Feder, Bogen und Wams, aber ein Jäger ist es nicht. Kleider mit Schleppe, mit Silber durchwirkt, aber eine Prinzessin ist es nicht." Wer würde in diesem Rätsel nicht Aschenbrödel erraten?! Aber wie sahen die zauberhaften Kleider tatsächlich aus, die sie sich aus drei Nüssen holte? Und woraus waren ihre morgenroten Kleider genäht? Welchen Schuh verlor Aschenbrödel auf dem Ball? Und womit reiste die schöne Prinzessin Arabella in das Reich der Menschen? Überzeugen Sie sich selbst mit eigenen Augen in der einzigartigen Ausstellung "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", die ab 27. Januar im Kesselhaus in Berlin gezeigt wird.

Autorin und Kuratorin der Ausstellung Jana Sommerová ist beinahe Unmögliches gelungen: eine einzigartige Zusammenstellung von 150 Kostümen aus fast zwanzig der bekanntesten deutsch-tschechischen Filmmärchen, von denen einige Exponate durch das Kulturministerium der Tschechischen Republik sogar als "Kulturelles Erbe des tschechischen Volkes" geführt werden. Sämtliche Kostüme und Requisiten dieser Sammlung sind Originale, die sich in den Sammlungen des Prager Barrandov-Studios in ausgezeichnetem Zustand erhalten haben. Leider
lagen sie jedoch bis vor kurzem im Archiv des Barrandov-Studios und waren der Öffentlichkeit verborgen. Und das bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie dank Jana Sommerová wieder das Licht der Welt erblickten – im Rahmen einer Ausstellung mit dem Namen "Wie sich Märchen anziehen", die in der Adventszeit des Jahres 2008 im Prager Strahov-Kloster viele Besucher anlockte.

Die Autorin selbst meint hierzu: "Gerade weil neben vielen anderen Märchen mit Aschenbrödel eines der schönsten Märchen weltweit in Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Künstlern und Filmemachern entstand, entschloss ich mich, diese Ausstellung auch nach Deutschland zu bringen, um auch Ihnen die Schönheit des Handwerkes rund um die Herstellung von Filmkostümen zu zeigen."

Kostüme aus folgenden Filmen werden gezeigt:
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Die wahnsinnig traurige Prinzessin
Der dritte Prinz
Der Prinz und der Abendstern
Unsere Geister sollen leben
Die schöne Arabella und der Zauberer
[im Westen bekannt als "Die Märchenbraut"]
Die kleine Meerjungfrau
Die Schöne und das Ungeheuer
Wie man Dornröschen wachküsst
Das Mädchen auf dem Besenstiel
[Saxana, die Hexe]
Pan Tau
Der Reisekamerad
Mit den Teufeln ist nicht gut spaßen
Das Zauberbuch
Die Seekönigin
Der Feuervogel
Das bezauberndste Rätsel
Teuflisches Glück

Einen Eindruck könnt ihr hier bekommen - die Puppenkünstlerin Molendrix hat die Ausstellung fotografiert. In Tschechien haben bereits 70.000 Besucher diese Ausstellung gesehen, die dort unter dem Titel "Wie sich Märchen kleiden" seit Dezember 2008 an veschiedenen Orten läuft. In Deutschland wurde wohl "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" als der zugkräftigere Titel gesehen, obwohl die Ausstellung (soweit ich weiß) nur wenige Original-Kostüme aus 3hfa umfasst.

Die Ausstellung wird veranstaltet von Jana Sommerová in Zusammenarbeit mit Barrandov studio a.s. und dem Tschechischen Zentrum in Berlin, unter der Schirmherrschaft der First Lady der Tschechischen Republik, Livia Klausová, des Botschafters der Tschechischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, JUDr. Rudolf Jindrák, und des Regisseurs Václav Vorlíèek.

Angeblich soll Libuse zur Eröffnung erwartet worden sein. Haha. Anwesend waren aber Helena Vondráèková (Die wahnsinnig traurige Prinzessin und Dornröschen in "Wie man Dornröschen wachküsst") und Dagmar Patrasová (Xenia in "Die Märchenbraut" und "Die Rückkehr der Märchenbraut") sowie Felix Slováèek (spielte in den 1970ern die Titelmusik von 3hfa auf dem Saxophon ein). Auch Rolf Hoppe wurde erwartet, er musste aber aus gesundheitlichen Gründen absagen. Moderiert wurde die Vernissage von Miroslav Táborský (Madlafous in "Das bezauberndste Rätsel") und die eigentliche Eröffnung der Ausstellung nahm Václav Vorlíèek vor!

Danke an Katja aus Wales für den heißen Tipp, den sie uns schon im November 2009 geben konnte!!
Danke an Herrn ®án von Expo JS s.r.o. für die freundlichen mails und weitere Informationen!

 

3hfa-Sonderausstellung auf Schloss Moritzburg!

Verlängert bis 28.02.10!

Öffnungszeiten

Ausstellung

Eröffnungsfeier

keine Prager Kostüme

Die Ausstellung

Vom 10. Oktober 2009 bis 28. Februar 2010 wird in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Dresden und den Filmstudios Babelsberg "Die Ausstellung zum Kultfilm" gezeigt.

Den Pressetext könnt ihr ja selber lesen. Hier kommt die Fan-Version:

Das Barockschloss Moritzburg ist eine der zahlreichen Attraktionen der Dresdner Kulturlandschaft. Leider liegt es ein wenig außerhalb, so dass viele Dresden-Touristen es eher nicht besuche - wenn man nur einen oder zwei Tage Zeit hat, scheinen andere Sehenswürdigkeiten wichtiger zu sein. So ein Blödsinn! Viele derjenigen, die doch mal hinfahren, kommen aber wohl auch wegen Aschenbrödel vorbei und haben dann regelmäßig nachgefragt, welche Treppe die richtige sei und ob man mal den Tanzsaal aus dem Film sehen könnte. Nach vielen solcher Fragen, einigen TV-Drehs und Veranstaltungen, die irgendwas mit 3hfa zu tun hatten, hat man dann wohl das Potenzial erkannt und ENDLICH mal gewürdigt.

Allerdings sollte es noch drei Jahre dauern, bis die Ausstellung fertig war. Die aber haben sich gelohnt! Den Tanzsaal, zum Beispiel, der 1972 nur eine Kulisse war und sich gar nicht in Moritzburg, sondern in den Filmstudios Babelsberg befand, kann man im Rahmen der Ausstellung nun doch auf dem Schloss sehen. Aber das ist nicht alles!

Zurück in die 70er

In den Sonderausstellungsräumen im zweiten Obergesschoss des Schlosses betreten die Fans die guten alten 70er Jahre. Immerhin wurde der Film 1972/73 gedreht. Wer sich noch nicht eingehender mit den Hauptakteuren beschäftigt hat, kann das hier nachholen: Neben praktisch allen Sprechrollen werden auch der Regisseur Václav Vorlíèek, Komponist Karel Svoboda, die Autorin der Märchenvorlage Bo¾ena Nìmcová und Kostümbildner Theodor Pi¹tìk vorgestellt. Dem Ausstellungteam ist es dabei gelungen, noch das eine oder andere Neue herauszufinden.

Aus heutiger Sicht zwischen lächerlich und liebenswert sind die (deutlich sichtbaren) Tricks im Film. Sie werden anschaulich erklärt und auch die Tiere kommen nicht zu kurz.

Die Texte, die sowohl in Deutscher als auch in Tschechischer Sprache verfasst sind, enthalten aber keine nüchterne Aufzählung trockener Fakten, sondern Geschichten und Anekdoten. Wer möchte, kann also alle Details des Filmalltags und die spannendsten Stories aus dem wahren Leben der Beteiligten nachvollziehen.

Bemängeln kann man eigentlich nur die Größe der Ausstellungsräume. Sie sind relativ eng und am ersten Wochenende bekamen nicht alle Besucher, die sich die Video-Dokumentationen ansehen wollen, einen Sitzplatz. In der Woche dürfte das aber kein Problem sein.

Märchen haben auch eine Geschichte

Da ja gerade Sommer war und die letzte Ausstrahlung von 3hfa schon fast ein Jahr her ist, gibt es eine kurze Zusammenfassung des Films. Die Bedeutung der Märchen und die Geschichte dieses speziellen Märchens werden beleuchtet und dabei kommt so einiges zu Tage! Das Aschenbrödel-Motiv durch die Zeiten und die Völker zurück zu verfolgen ist schon ein Abenteuer für sich.

Drehort Moritzburg

Wir sind auf Schloss Moritzburg, sozusagen an der Quelle der Information. Alles, was hier passierte, konnte die Schlösserverwaltung mit Hilfe von Zeitzeugen und anderen Quellen nachvollziehen. Dabei passierte einer der typischen Zufälle, die uns hier schon öfter weitergebracht haben: Die Kuratorin der Ausstellung, Frau Hensel, beauftragte einen Bekannten mit irgendeiner Arbeit für die Ausstellung (was es war, habe ich vergessen). Der fragte, wofür der Auftrag gedacht wäre und als er hörte, dass es um 3hfa ging sagte er: "Ist ja lustig, mein Vater war damals auch dabei, der hat noch Fotos davon, willst du die haben?" Klar!! Und so könnt ihr in der Ausstellung einige einzigartige Schnappschüsse von den Dreharbeiten auf Schloss Moritzburg sehen.

Außerdem kommt auch heraus, wer die drei Prinzen beim gefährlichen Ritt die Schlossrampe hinunter gedoubelt hat. Kleiner Sahnetupfer dazu: Das Double von Viteszlav Jandak, ehemaliger Kulturminister in Tschechien, heißt Ulrich Junghanns und ist heute Wirtschaftsminister in Brandenburg. Im Winter 1972/73 hatte er gerade die Schule beendet und eine Ausbildung zum Pferdewirt am Moritzburger Gestüt begonnen...

Von diesem Ausstellungsraum aus werdet ihr einen einzigartigen Blick in den Festsaal des Schlosses haben!

Im Folgenden werden auch die anderen Drehorte kurz vorgestellt. Dabei ergab sich mal wieder in letzter Minuten eine Sensation: Chefrechercheurin Loona-Night hatte einen knappen Monat vor der Ausstellungseröffnung zwei grandiose Fotos von der Burg Svihov - dem Hof der Stiefmutter - im Netz entdeckt. Sie zeigen Schnappschüsse von den Dreharbeiten. Sofort habe ich den Kastellan angeschrieben, der aber gerade im Urlaub war. So bekamen die Ausstellungsmacher erst eine Woche vor dem Eröffnungstermin einen Download von 10 Fotos von den Dreharbeiten auf Svihov geschickt, die sie für die Ausstellung verwenden durften und tatsächlich noch eingearbeitet haben.

Originale aus Babelsberg

Aus den Babelsberger Filmstudios (ehem. DEFA) bekam die Schlösserverwaltung mehrere Originalkostüme zur Verfügung gestellt, darunter der "Fledermaushut" der Stiefmutter und das "Wurstärmelkostüm" des Königs. Diese Stücke waren noch nie öffentlich zu sehen! Ergänzt werden diese über 30 Jahre alten Kostbarkeiten durch aktuelle Arbeiten engagierter Fans, die in ihrer Freizeit einzelne Kostüme nachgeschneidert haben. Leider müssen wir aus bekannten Gründen auf die Prager Kostüme verzichten, die aber angeblich nächstes Jahr in Berlin zu sehen sein sollen.

Außerdem hat Frau Fleischer, bewaffnet mit einer dicken Mappe voller Screenshots, bei tagelanger Suche im Babelsberger Kleinrequisiten-Fundus noch mehrere Töpfe, Schüsseln, Kerzenständer usw. gefunden, alles Originale aus dem Film, die das Märchen jetzt begreifbar machen! Ein Beispiel seht ihr rechts. Mal sehen, ob ihr den Krug in der Ausstellung findet...

"Und Sie müssen wir auch vorstellen."

Mich? Nee, keinesfalls! Stattdessen haben wir lieber vorgestellet, was die Fans so tun, um ihr Stück vom Märchentraum zu leben. Dazu gehören neben einigen Kostümen, die sich Fans für die Aschenbrödel-Party genäht haben, den Ergebnissen von Christophs Pferderecherchen und Loona-Nigths selbstgefertigtem Filmschmuck auch eine Texttafel mit ein paar Geschichten aus dem Leben.

Die Ausstellung ist vom 10. Oktober bis 28. Februar 2010 zu sehen.

Bis 11.01.2010 Di bis So 10 bis 16 Uhr (letzter Einlass)
24.12.2009 von 9 bis 12 Uhr
31.12.2009 von 10 bis 13 Uhr
Ab 11.01.2010 Nur an den Wochenden von 9 bis 16 Uhr

ACHTUNG!
Bisher ist NICHT geplant, die Ausstellung in den Winterferien zu öffnen!

8.2. bis 20.2.2010 GESCHLOSSEN?

Information: Schloss Moritzburg; Tel.: 35207 873-18: moritzburg@schloesserland.de.

Video zur Ausstellung: Meissen-Fernsehen
Programmtipp von Herrn Fleischer: "Übrigens - am 29.Oktober um 22.05 Uhr kommt im MDR - Kulturmagazin artour ein Beitrag zur Ausstellung. Ich habe dafür Ausschnitte von den Interviews Hoppe, Vorlicek, Travnicek zur Verfügung gestellt."

Zwei Audio-Beiträge zur Ausstellung: MDR

Presseartikel zur Ausstellung:

 

Eröffnungsfeier am 9. Oktober

Am Freitag vor dem offiziellen Ausstellungsbeginn gab es eine Eröffnungsfeier für geladene Gäste, darunter auch diejenigen, die irgendwas für die Ausstellung gemacht haben.

Bei schönstem Wetter strömten die Massen zum Schloss um auf die Ankunft der Prominenz zu warten, darunter neben einigen deutschen und tschechischen Politikern auch der Regisseur, der Prinz und der König.

Die Wartezeit wurde verkürzt durch Haselnusskekse (natürlich mit drei Haselnüssen drauf) und Kolatschen, die fachgerecht auf einem Brett durch die Menge getragen wurden, außerdem gab es ein kleines Tanzstückchen des Moritzburger Kindergartens zu sehen, der als Täubchenschar auftrat.

Und dann endlich fuhr die Kutsche mit den hohen Herrschaften vor.

Die Kutsche gehörte zur Ausstellung, daher wurden die Pferde abgespannt und die Kutsche schnell noch ein bisschen gesäubert und dann in den Eingangsbereich des Schlosses gerollt.

Das Original ist leider bei einem Brand auf dem Moritzburger Gestüt im Jahr 1992 zerstört worden. Nur einige wenige Teile blieben übrig, aber die hat man beim Neubau der Kutsche verwendet (erinnert ein bisschen an die Frauenkirche, oder?). Die Besucher können also doch so ein bisschen Geschichte schnuppern, wenn sie die funkelnagelneue Kutsche ansehen.

Für die Fotos danke ich Christoph, der schon nachmittags anreisen konnte.

Die Feier fand in dem sonst als Ausstellungsraum genutzten Monströsensaal des Schlosses statt, in dem nicht alle Platz fanden. Daher hatte man eine Kamera aufgebaut und übertrug die Ansprachen in den Nebenraum, den Steinsaal, in dem viele Menschen nur noch einen Stehplatz bekommen hatten. Als die Ehrengäste noch einmal begrüßt wurden, stand Rolf Hoppe auf, packte Pavel Trávníèek am Arm und beide zeigten sich dann auch dem Publikum im Steinsaal - eine Geste, die mit Jubel und Applaus bedacht wurde. Im Anschluss kam natürlich auch Vorlíèek einmal hinaus zu den Gästen im zweiten Saal.

Alle Ansprachen wurden entweder auf Tschechisch oder auf Deutsch übersetzt, je nachdem, welche Sprache der jeweilige Redner sprach. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der sächsische Staatssekretär für Finanzen, Dr. Voß und der Tschechische Generalkonsul in Dresden, Tomá¹ Podivínský. Dr. Voß führte zum Abschluss seiner Rede aus, dass er aus dem Westen, nämlich aus der Gegend um Kassel stamme, und auch in Westdeutschland habe 3hfa beginnend mit der ersten Ausstrahlung im West-Fernsehen im Jahr 1975 viele Freunde gefunden, die gerne einmal die schönen Drehorte wie das Schloss Moritzburg hätten besuchen wollen, was ja nicht gegangen wäre, und so habe dieser Film und diese Ausstellung, die jetzt von allen, Westdeutschen, Ostdeutschen und Tschechen besucht werden könne, eine weitere postive Bedeutung, gerade für Deutschland, bekommen.

Generalkonsul Podivínský, der selbstverständlich fließend Deutsch spricht, hier aber "des Protokolls wegen" in seiner Muttersprache sprechen sollte, begrüßte - weiterhin streng dem Protokoll folgend - zunächst den Herrn König und den Herrn Prinzen und danach erst die übrigen hochrangigen Politiker und Würdenträger.

Später erzählte er, dass er es seiner Oma, seiner Mutter, seinen Tanten, Schwestern und Kusinen zu verdanken habe, dass er den Film kennte. Er habe ihn am letzten Weihnachten zusammen mit seiner Familie im Fernsehen angesehen, dabei war auch sein 6-jähriger Sohn. Der sei zwar nicht ganz so begeistert gewesen, wie die Frauen der Familie, habe aber an der Stelle an der die Haselnüsse ins Spiel kommen aufgemerkt. Die Familie war gerade dabei, sich ein neues Auto anzuschaffen und die möglichen Finanzierungen wurden noch diskutiert, aber als der Sechsjährige sah, wie Aschenbrödel aus den Nüssen Geschenke erhielt habe er gesagt: "Papa, können wir nicht irgendwoher solche Nüsse bekommen? Dann können wir uns auch einen BMW leisten!"

Ein sehr sympathischer Mensch! Aber die anderen Redner waren auch durchweg nett und die Stimmung positiv. Frau Möbius, die Leiterin des Schlosses, nutzte denn auch die Gunst der Stunde und erklärte, dass ihre Mitarbeiter alle mit Liebe und sehr viel Engagement bei der Sache gewesen wären und man viele Exponate extra für die Ausstellung habe anfertigen lassen. Diese könne man nun unmöglich nach drei Monaten wegwerfen, hingen doch jedermanns Herz inzwischen an diesen Stücken. Daher wolle man nach dem zehnten Januar eine Dauerausstellung errichten und dazu, lieber Herr Finanzminister, müssten noch einige Räumlichkeiten im Schloss ausgebaut und Technik angeschafft werden.

Der Herr Finanzminister hat wohl nicht ganz so viel Unterstützung zugesagt, wie nötig wäre (kein Wunder in diesen Zeiten), denn inzwischen gibt es einen Spendenaufruf zu Gunsten der geplanten Dauerausstellung.

Die Veranstaltung wurde durch die Gesangsdarbietung von Carinha aufgelockert und einem Tanz einer Dritten Klasse zusammen mit zwei Schauspielern, die in die entsprechenden Kostüme gekleidet den Prinzen und Kleinröschen darstellten - allerdings hatte die Dame nicht ganz die passende Statur ;-). Am Schluss wurden Hoppe, Trávníèek und Vorlíèek noch mit dem für diese Gelegenheit erfundenen "Märchenorden" geehrt.

Aus einem Vogelpark war eine "Jägerin" angereist, die ein ganz braves Käuzchen dabei hatte. Alle Kinder durften es mal streicheln, das war natürlich toll.

Nachdem alle Ansprachen gehalten und jedes Lob verteilt war, konnte man die Ausstellung besichtigen oder aber in der Eingangshalle ein Schnittchen essen und sich ein Getränk oder zwei leisten. Im rückwärtigen Teil der Halle steht ein großes Poster, eine Abschlussarbeit einer Absolventin der Fachschule für Gestaltung.

 

Ich stand ein wenig unschlüssig herum, denn ich war leider zu spät gekommen (und das bestimmt nicht freiwillig) und wusste nun nicht so genau, wohin. Hunger hatte ich nicht, also erst mal in die Ausstellung. Man musste noch ein Stockwerk nach oben steigen und zwar über eine sehr hübsch geschmückte Treppe.

Oben war der Teufel los, viele Menschen drängten durch die Ausstellungsräume, allen vorweg der König und der Prinz mit seiner Dolmetscherin. Vor allem der Prinz kam kaum vorwärts, da er ständig von begeisterten Frauen umringt war und für eine ganze Menge Fotos posieren musste, was ihm aber sichtlich Spaß gemacht hat. Später soll er sich noch ganz begeistert von der Veranstaltung geäußert und gemeint haben, dass ihm in Tschechien noch nie so eine Ehrung zuteil geworden wäre.

Da er sowohl beuflich als auch privat immer wieder Probleme hat und vor allem damit in der tschechischen Regenbogenpresse auftaucht, war es für ihn sicher eine schöne Erfahrung, einmal wirklich nur gemocht zu werden. Und warum auch nicht, immerhin ist er der Schwarm einer ganzen Generation.

Aber es waren auch andere damals Mitmirkende geladen, darunter Vertreter des Moritzburger Gestüts und Frau Marion Becker mit ihrem Mann. Sie doublelte 1972 das Aschenbrödel beim Ritt die Schlossrampe hinunter. Freundlicherweise ließ sie sich im "Stall" fotografieren. Vielen Dank!

Und dann sagte jemand hinter mir "Kathrin?" Es war Katja (bekannt aus dem Forum als Loona-Night), die mit ihrem Freund extra für diesen Abend aus Wales angereist war. Natürlich mit der entsprechenden Frisur, sie sie sich vorher hatte machen lassen. So konnte sie zwar nur im Sitzen schlafen, aber das war es ihr wert.

Nachdem wir dann zwei-, dreimal durch alle Räume gegangen waren (und noch lange nicht alles gesehen hatten - es war ja so voll!) wollten wir dann auch mal etwas von den Prominenten haben.

Unten war Rolf Hoppe umringt von Menschen dabei, an einem Stehtisch Autogramme zu geben. Er kam gar nicht bis zu den drei bequemen Korbsesseln, die extra für die Signierstunde aufgestellt worden waren. Dort saßen später dann aber Vorlíèek und Trávníèek und signierten alles, was ihnen unterkam. Die beiden hatten richtig Spaß, auch wenn für Herrn Trávníèek alles erst mal übersetzt werden musste, da er kein Deutsch spricht.

Katja hatte sich vorbereitet und diverse Screenshots aus dem Film als Fotoabzüge dabei, auf die sich beinahe die autogrammgierige Menge gestürzt hätte. Sie hat jedenfalls ihre Mission erfüllt.

Endlich traf ich auch Frau Hensel, die Kuratorin der Ausstellung. Sie berichtete mir später, dass am ersten Tag 1.200 Menschen die Ausstellung gesehen haben und am Sonntag sogar 3.000. Damit hat wohl keiner gerechnet, aber das zeigt, wie groß das Interesse ist.

Am Samstag haben Katja und ich uns noch einmal am Schloss getroffen und es kam auch Christoph, den ich am Eröffnungsabend nicht gefunden hatte. Irgendwie haben wir uns beide verpasst, aber nun konnten wir zusammen mit Frau Hensel noch einmal in Ruhe durch die Ausstellung gehen. Später trafen wir noch Carola, die extra für den ersten Ausstellungstag angereist war. Leider mussten wir ihr sagen, dass alle Prominenten gestern schon da gewesen waren, aber wir hatten trotzdem noch einen schönen Tag, den wir auch für ausgiebige Fotos an den historischen Stellen nutzten. Dabei warf Christoph noch die Frage auf, ob bestimmte Filmstellen doch vielleicht an der anderen Treppe (es gibt zwei rechts herum laufende an der symmetrischen Schlossanlage) gedreht worden sein könnten. Er hatte die Cavallo-Ausgabe mit dem Kalif-Artikel dabei um ein Setfoto mit den örtlichen Gegebenheiten zu vergleichen. Ergebnis: Nein, es wurde alles an der Ostseite gedreht.

Der Tag ging viel zu schnell vorbei. Irgendwann musste Christoph wieder nach Hause und auch Carola fuhr ab. Katja und ich haben uns im letzten Tageslicht noch die moritzburgrelevanten Filmstellen auf ihrem tragbaren DVD-Player angesehen - mit Blick auf das Schloss. Dann musste auch ich leider ins Auto steigen um die 500 km wieder zurück zu fahren *seufz*...

Aschenbrödel-Ausstellung auf Schloss Moritzburg ohne Prager Kostüme

Während der Planungen versuchte das Team von Schloss Moritzburg vergeblich, die Prager Kostüme auszuleihen.

Leider sind die Kostüme aus Tschechien schwer zu bekommen. Völlig zu Recht sind Aschenbrödels und des Prinzen Kostüme in Tschechien zum nationalen Kulturerbe erklärt worden. Das führte allerdings dazu, dass die Kostüme nur zu horrenden Preisen und mit extrem hohen Kautionen (von den Versicherungssummen ganz zu schweigen) von Barrandov an Moritzburg ausgeliehen werden sollten. Die Bedingungen waren für die Sächsiche Schlösserverwaltung absolut untragbar.

Nach Deutschland hat Barrandov die Kostüme in der Vergangenheit überhaupt nicht verliehen. Und so drängt sich der Verdacht auf, dass man in den tschechischen Filmstudios keinen Wert auf eine grenzübergreifende Kooperation legt. Das finde ich sehr schade. Nach mehreren Anläufen haben die Barrandov Studios mir gegenüber dann auch noch erklärt, die Kostüme seien alle das ganze Jahr 2009 über ausgebucht.

Das mag für Aschenbrödels (auch die Replik ist geschützt), Kleinröschens und Doras Ballkleid, das Brautkleid, das gold-blaue Kostüm des Prinzen und meinetwegen auch die drei Schuhe stimmen, aber es gibt auch noch einige andere Kostüme und ich konnte mir nicht vorstellen, dass die alle ausgebucht sind. Fakt ist aber, dass selbst wenn einige Stücke frei gewesen wären, die Ausleihe für drei Monate sehr teuer geworden wäre und so hat man die Bemühungen um diese Stücke dann eingestellt.

3hfa-Kostüme auf Wanderausstellung
Die Kostüme von Aschenbrödel und Prinz sind zusammen mit anderen Kostümen aus erfolgreichen tschechischen Märchenfilmen aus dem Kulturerbe zu einer Wanderausstellung zusammengefasst, die im Winter 2008/09 in Prag eröffnet wurde. Ich vermute als Veranstalter eine Tochtergesellschaft der Barrandov Studios. Diese Ausstellung wird 2009 durch Tschechien touren und soll 2010 auch in Berlin zu sehen sein.

Erste Eindrücke gibt es von der begnadeten Puppenkostümbildnerin "Molendrix" aus Tschechien, die die Prager Ausstellung besucht und einige Fotos gemacht hat. Der Fledermaushut der Stiefmutter dürfte zwar eine Nachbildung sein, aber die anderen Stücke sind Originale.

09.01.2010 Krönender Abschlussball

Pressetext: Zum krönenden Abschluss der Sonderausstellung zum Film "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" findet der Kostümball in der historischen Schlossküche des Schloss Moritzburg statt. Nach einer standesgemäßen Begrüßung führt der Zeremonienmeister die Gäste durch die Sonderausstellung. Es folgen ein festliches 3-Gang-Menü, die Begrüßung des Prinzenpaares und ein Quiz zum Film. Natürlich gehören auch das Erlernen der passenden Tänze, die Wahl des schönsten Kostüms sowie ein Mitternachtsdessert zum Programm. Den festlichen Abschluss bildet ein Höhenfeuerwerk zur Filmmusik.

Mehr dazu hier.

 

 

 

 

Märchenfilmausstellung in Potsdam 2007

"Märchenland Babelsberg"

im Filmmuseum Potsdam, verlängert bis 28. Oktober 2007
täglich geöffnet von 10 - 18 Uhr
Eintritt: 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Familienticket: 10 Euro

In der Ausstellung soll man anhand von Motiven aus sieben DEFA-Märchenfilmen den Weg einer Märchen-Hauptfigur selbst nachvollziehen können. Los geht es "zu Hause", d.h. z.B. in Aschenbrödels Küche, dann kommt "der Weg und die Gefahren" - man hat einen stimmungsvollen Wald gepflanzt, in dem z.B. Aschenbrödels Schuppenversteck steht, am Ende winkt "das Glück", ein goldener Thronsaal. Die Ausstellung ist ganz auf Kinder zugeschnitten, alles befindet sich auf ihrer Augenhöhe, Kostüme zum Verkleiden liegen in Kindergrößen an einigen Stationen bereit, alle Knöpfe, Kopfhörer und Gucklöcher sind so tief angebracht, dass Erwachsene sich bücken müssen.

Ganz vorn gibt es eine gemütliche Leseecke in dem viele, viele Märchenbücher zum Lesen oder Vorlesen einladen. Hier haben wir auch das Buch "Der König der Zeit" vorgefunden das die deutsche Übesetzung des 3hfa zugrunde liegenden tschechischen Märchens enthält. Gleich die erste Station ist dann 3hfa gewidmet.

Auf drei Bildtafeln wird zunächst erklärt, was eine "Koproduktion" ist und welche Vorteile das bringt ("in Babelsberg hätte das Drehteam ewig auf diesen schönen Schnee warten müssen"). Daneben kann man auf einem kleinen Bildschirm Fragmente des Stummfilms "Der verlorene Schuh" von 1924 sehen.


Auf der zweiten Tafel wird die Herkunft des Märchenmotivs von Perrault über die Grimms bis zu Bo¾ena Nìmcová ein bisschen erhellt. Dabei wurde auch nicht vergessen zu erwähnen, dass für den Film viele neue Ideen dazu kamen. Per Kopfhörer kann man sich dann anhören, wie Aschenbrödel in anderen Ländern heißt.

Mit der dritten Tafel kann man sein Wissen testen - was sind die Unterschiede zwischen dem Grimmschen Aschenputtel-Märchen und 3hfa? Direkt daneben sind in die Wand Gurte mit Griffen eingelassen, die einen Zoll, einen Meter und eine Elle weit heraus gezogen werden können.


Die ganze Zeit während wir die Tafeln genau studierten und uns über die gelungenen Texte und die Mitmach-Angebote freuten (die von den Kindern auch eifrig genutzt wurden), erklang hinter der Wand leise aber deutlich das Aschenbrödel-Thema. Also gingen wir endlich nach 20 Minuten um die erste Ecke herum. Ein Fenster ist darin eingelassen und man sieht schon die Küche, in der Täubchen darauf warten, dem kleinen Besucher beim Auslesen von Mais, gelben Erbsen und Linsen zu helfen.


Auf einer Bildtafel wird die Geschichte des Films nacherzählt und man kann beim Sortieren der Titelmusik lauschen - da kommt Aschenbrödel-Feeling auf!

Ähnlich sind auch die anderen sechs Märchen präsentiert. Jedes hat eine Nische, in der Requisiten (manchmal Originale, wie z.B. Stiefmutters Spiegel) aufgebaut sind, man etwas nachahmen, lesen, anschauen, Knöpfe drücke oder andere Dinge tun kann. Immer wird dabei ein bisschen vom Film erzählt und ein bisschen erklärt. So erfährt man, warum Schneewittchens weiße Haut etwas besonderes war, wie ein Turban gebunden wird oder wie ein Steinschloss-Feuerzeug funktioniert.

Bevor es dann in den dunklen Wald geht, kann man einen langen Filmausschnitt von jedem der sieben Märchen sehen. Es gibt mehrere solcher Fernsehecken und möglicherweise (wir haben es nicht ausprobiert) kann man den größten Teil oder vielleicht sogar den jeweiligen Film ganz gucken, wenn man nur lange genug sitzenbleibt und bei jeder Station auf den gleichen Knopf drückt.

 

Vor dem Wald verabschiedet der goldene Fisch aus "Das Singende klingende Bäumchen den Wanderer durch das Märchenland und dann wird es finster. Mitten im Wald wohnen die 7 Zwerge (sind aber nicht zu Hause) und der Wolf mit Rotkäppchens Großmutter im Bauch. Wer sich hier nicht die Zöpfe und das rote Käppchen aufsetzt und ein lustiges Foto macht, ist selber schuld. Einige große Bäume kann man betreten, aber Vorsicht, der Wald ist voller Gefahren! Fast am Ende des Waldes steht Aschenbrödels Schuppen mit Rosalie und dem nächsten Bildschirm.

 

Schließlich gelangt man in den Thronsaal. Hier werden nochmal alle sieben Märchen auf großen Fahnen präsentiert. Um das singende klingende Bäumchen klingen zu lassen, kann man Tasten drücken, man kann sich auf dem Thron ausruhen, die Kinder können dazu auch königliche Kleidung überziehen, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde, Aschenbrödels Ballkleid wurde detailliert nachgeschneidert und in einem dicken Buch sind viele Details der einzelnen Märchen nachzulesen. Außerdem warfen einige Besucher mit Bällen, äh, ich meine Wackersteinen auf den Bauch des Wolfs. Dazu erklingt die ganze Zeit Aschenbrödel-Musik.


 

Das schönste aber ist offenbar für die kleinen wie für die erwachsenen Besucher die letzte Filmecke, in der auf goldenen Schemeln sitzend alle sieben Film-Finale ausgiebig genossen werden können. Während die Kinder von der Handlung völlig beansprucht wurden, hörte man von den Erwachsenen manchen nostalgischen Seufzer.

Die in der Ausstellung gezeigten Stücke sind was 3hfa angeht alle nicht original aus dem Film. Die Küche wurde liebevoll nachempfunden, der Schuppen mit Rosalie und dem Schmuckkästchen sind ebenfalls nachgebaut und auch das Kleid ist von Barrandov nachgeschneidert worden.

Aber so ist das ja auch gar nicht gedacht. Die Ausstellung will keine nostalgische Schau von Originalrequisiten sein, sondern zum Mitmachen und Einfühlen anregen. Und das ist unserer Meinung nach wirklich gut gelungen. Die Meinung anderer Leute könnt ihr im Forum nachlesen.